Shetlandponytage 2015

Alles drehte sich wieder nur um Ponys, Ponys, Ponys - schwarz, braun, rot, gescheckt - ganz gleich - nicht die Farbe macht das Pony, aber sie macht das Pony noch schöner!

 

 

Die Shetlandponys rocken das Landgestüt

 

Ende Mai ist Shetlanponyzeit in Redefin. Zusammen mit der Messe Antikes und Schönes finden am letzten Wochenende des Wonnemonats Mai traditionell die Shetlandponytage statt. Mit einer Stutenschau, vielen Ponys, engagierten Helfern, Kutschen, Kindern und ganz viel Spaß wurde die fast kleinste aller Pferderassen eindrucksvoll vorgestellt.

 

Am Samstag um 11:00 Uhr begannen die Shetlandponytage mit der Stutenschau. Sieben Ringe verschiedener Altersklassen der Original Shetlandponys und des Deutschen Part Bred Shetlandponys waren zu richten. Die Gewinner der einzelnen Altersklassen waren folgende:

 

Original Shetlandponys

zweijährige Stuten: Annabell vom Ambitie van de Zandkamp aus der Peppels vom Patron

dreijährige Stuten: Princess von Seiferitz vom Toran von Obernissa aus der Peggy vom Milan van de Geest

vier- und fünfjährige Stuten: Xalanda vom Xente van’t Heut aus der Karlinchen II vom Karli

sechs- bis neunjährige Stuten: Charise van’t Heut vom Thijmen van Stal Polderzicht aus der Veerle van’t Heut vom Naikel van de witte Maat

zehnjährige Stuten und älter: Golden Grace vom Wim van de Geest aus der Gabi

 

Deutsches Part Bred Shetlandpony

zwei und dreijährige Stuten: Johanna vom Joker aus der Binie vom Blastou van Clus

vierjährige Stuten und älter: Maira vom Avajo aus der Maifee II vom Stepenitztal vom Maistern

 

Das Verlosungsfohlen am Samstag ging an einen Jungen, der schon seit mehreren Jahren Lose kauft, um zu gewinnen. Nun endlich darf er sein Shetty mit nach Hause nehmen. Der Gewinn der Verlosung geht wie immer an das Landgestüt Redefin zur Erhaltung der baulichen Anlagen. Im Laufe der Jahre konnten so schon über 90.000 Euro gestiftet werden. Traditionell endete der Abend mit dem Züchterball.

 

Am Sonntag bei bestem Wetter bot sich dann ein Schauprogramm der Extraklasse. Egal ob Ein-, Zwei-, Drei-, Vier- oder noch mehr Spänner, auf dem Platz tummelten sich die Kutschen und die Ponys. Oft wusste man nicht, wo man zuerst hinsehen sollte. Traditionell wurden einige der aktiven Deckhengste wie Flamenco und (Falbe?) einspännig vor dem Wagen vorgestellt. Zweispännig reihte sich dann eine Kutsche nach der anderen zur großen Zweispänner-Quadrille ein. Auf dem großen Platz sah man nur noch Ponys und Kutschen. Der Anblick wäre von oben noch fantastischer gewesen als vom Rasenrand. Unterstützt wurden die Shetlandponys von den Lewitzreitern des Schörfkehofes. Ausstaffiert wie die Piraten aus der Karbik zeigten die kleinsten Voltigierer ihr Können. Es folgte eine gerittene Quadrille und ein wundervoller Balletttanz von Franzi. Aber Ponys sind nicht nur zum Fahren da. Auch an der Hand kann man mit ihnen eine Dressur feinster Qualität vorstellen, wie Anneka Kessen mit ihrer Gruppe, die Luft, Wasser, Erde und Feuer dargestellt haben zeigte.

Und dann kamen sie; die, für die diese Ponys ja das Schönste sind, die Kinder! Martina Kessen hatte einen Mountain Game Wettbewerb ausgeschrieben, der geritten oder geführt absolviert werden musste. Zuerst ging es mit dem Pony an der Hand in Schlangenlinien zum Korb. Dort musste ein Ball in den nächsten Korb geworfen werden. Dann schnell durch den Reifen hindurch steigen und ab aufs Pony. So schnell wie möglich mussten die Kinder dann zurück zum Anfang. Unter großem Applaus wurde am Ende der Sieger nach Zeit geehrt. Anschließend durften die Erwachsenen wieder zeigen, was man noch mit den Ponys anstellen kann. Es passen vier Ponys vor den Römerwagen. Und den Römerwagen fährt man im Galopp. Und ein Römerwagen hat traditionell keine Bremse. Aber André Graf hat seine Ponys gut unter Kontrolle und ist nach einer rasanten Fahrt sicher wieder ausgefahren. Fast am Ende des aufregenden Tages wartete dann der Wanderpokal des Kegelfahrens auf seinen neuen Besitzer. Andre Harloff würde den Pokal weiterreichen müssen. Er konnte leider nicht teilnehmen und seinen Titel vom letzten Jahr verteidigen. Mit 55 Sekunden konnte sich am Ende Olaf Borchert durchsetzen und den wohlverdienten Pokal entgegen nehmen.

Schließlich war auch dieser schöne Tag zu Ende. Alle Teilnehmer, Helfer und ihre Ponys kamen noch einmal auf den Platz, um sich zu verabschieden. Erschöpft und glücklich wurden Ponys und Gepäck wieder eingepackt und es ging auf den zum Teil weiten Weg wieder nach Hause.


Katharina Gruhle

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